Haltungskonflikte: Was haben Werte damit zu tun?
Ein Haltungskonflikt bezieht sich immer auf persönliche Werte und kann (Arbeits-)Beziehungen dauerhaft belasten, vor allem wenn Wertvorstellungen die Professionalität überschatten. In pädagogischen Teams treten häufig Generationenkonflikte, eine besondere Form der Haltungskonflikte, auf. Besonders Themen wie Arbeitszeitgestaltung, Nachhaltigkeit, Selbstorganisation, Führungsstile, Digitalisierung und Kommunikation sorgen zwischen „Älteren“ und „Jüngeren“ Fachkräften für Spannungen.
Hierbei ist es zunächst entscheidend zu erkennen, dass jede Generation wertvolle Ressourcen, Perspektiven und Haltungen mitbringt. Gleichzeitig hat jede Generation ihre eigenen blinden Flecken, die ein Unverständnis für Überzeugungen von Kolleg*innen erzeugen können. Haltungskonflikte können vermieden werden, in dem verschiedene Perspektiven und Werte benannt, anerkannt und sinnvoll genutzt werden.
Wichtige Leitfragen für pädagogische Teams sind daher: Was brauchen wir, damit wir gut zusammenarbeiten können? Welche anderen Vorstellungen zu dem Thema sind möglich?
Die ausführlichen Impulse zu dem Thema finden Sie hier.
