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Aktuelles
Videoberatung: Schwierige Gespräche mit Familien führen
Elterngespräche gehören zum pädagogischen Alltag und nicht immer sind sie einfach. Wenn Sorgen, Konflikte oder unterschiedliche Erwartungen aufeinandertreffen, braucht es Klarheit, Haltung und kommunikative Sicherheit.
In dieser Videoberatung steht die Frage im Mittelpunkt: Wie können schwierige Elterngespräche wertschätzend, klar und lösungsorientiert geführt werden?
Am 03.03.2026 um 16:00 Uhr wird Ulrike Stephan, Referentin in der Familien- und Erwachsenenbildung, mit fachlichen Impulsen und konkreten Praxisübungen in das Thema einführen.
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Kostenlose Lernangebote für Kitas
Das Projekt „Lasst uns drüber reden!“ des Volkssolidarität Bundesverband e.V. hat ein neues Angebot für euch: Ab sofort öffnen wir unsere digitale Lernplattform, die bisher nur den Projekt-Kitas zur Verfügung stand, für alle Kitas der Volkssolidarität und interessierte pädagogische Fach- und Leitungskräfte.
Auf der Lernplattform findet ihr:
- Video-Vorträge zu ausgewählten pädagogischen Themen
- kurze Lerneinheiten zur spielerischen Auffrischung und Vertiefung von Themen wie Adultismus und Haltungskonflikten im Team
- Methoden und Materialien zum Download für euren Kita-Alltag.
Das Angebot ist kostenlos. Wie ihr Schritt für Schritt Zugang als Gast zur Plattform erhaltet, erklären wir euch in unserem Einführungs-Video am Ende dieser Seite.
Biografische Selbstreflexion in der Kita
Ich habe eine Geschichte, aber ich bin nicht meine Geschichte.
Besonders im pädagogischen Alltag beeinflussen biografische Prägungen den Umgang mit Konflikten sowie die Reaktion als Fachkraft auf kindliches Verhalten. Unreflektiert können Kinder so zur Projektionsfläche eigener ungelöster Themen werden. Ein Schwerpunkt liegt daher auf dem Verständnis von Triggern: Sie entstehen nicht durch das Kind selbst, sondern durch innere Reaktionen, die an frühere Erfahrungen anknüpfen. Ziel der Biografiearbeit ist es nicht, Trigger zu „beseitigen“, sondern sie wahrzunehmen, einzuordnen und verantwortungsvoll damit umzugehen.
In unserer letzten Videoberatung mit Anke Ballmann wurde deutlich: Biografiearbeit ist keine Traumaarbeit. Die Bearbeitung von Traumata gehört in geschützte Einzelsettings und ist nicht Aufgabe von Kita-Teams oder -Leitungen.
Biografiearbeit hingegen bietet Teams große Chancen: Sie fördert gegenseitiges Verständnis, stärkt Vertrauen und Kommunikation, macht Unterschiede im Erleben sichtbar und wirkt präventiv gegen Überforderung, Grenzverletzungen und Gewalt. Als kontinuierlicher, alltagsnaher Prozess unterstützt sie Fachkräfte dabei, emotional stabil und werteorientiert zu handeln.Videoberatung: Biografiearbeit – Trigger im Kita-Alltag
Im pädagogischen Alltag begegnen uns Situationen, die unerwartet überfordern und aus dem Gleichgewicht bringen. Oft sind es nicht die Kinder oder die Situation an sich, sondern eigene biografische Erfahrungen, die dabei aktiviert werden. In dieser Videoberatung geht es darum, biografische Trigger im Kita-Alltag zu erkennen, und professionell zu reflektieren. In dieser Videoberatung schauen wir darauf, wie eigene Erfahrungen, meist unbewusst, pädagogisches Handeln beeinflussen und warum Selbstreflexion ein zentraler Bestandteil von Kinderschutz und professioneller Haltung ist.
Die Videoberatung findet am 22.01.2026 von 17:00 – 18:30 Uhr statt und wird von Anke Elisabeth Ballmann durchgeführt. Sie ist Pädagogin, Psychologin und Autorin und leitet das von ihr gegründete Fortbildungsinstitut „Lernmeer – Institut für kindgerechte Pädagogik“. Ihre Schwerpunkte sind kindgerechtes Lernen und gewaltfreie Pädagogik.
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Systemische Autorität in der Kita
Im Kita-Alltag sind eskalierende Situationen keine Seltenheit. Gerade bei Trotz- oder Wutanfällen der Kinder, Übergangssituationen wie Anziehen und Mittagessen oder Regelkonflikten stellt sich für Fachkräfte die Frage, wie sie klar führen können, ohne in Machtkämpfe zu geraten. Ein zentraler Gedanke der systemischen Autorität ist, dass solche Eskalationen selten nur durch das Verhalten des Kindes entstehen, sondern durch das Zusammenspiel aller Beteiligten. Bestimmte Reaktionsmuster von Erwachsenen, z.B. dominante Machtausübung, starke emotionale Erregung, aber auch sachliche Argumente in unpassenden Momenten, können Konflikte weiter verstärken.
Die Systemische Autorität bietet hierfür neue Handlungsansätze. Sie setzt auf Präsenz, klare Haltung, Beziehung und gewaltlosen Widerstand. Erwachsene sollen ein verlässliches, ruhiges und zugewandtes Gegenüber bleiben, auch wenn Situationen schwierig werden.
Den kompletten Artikel zur Videoberatung zur systemischen Autorität finden Sie hier. Er stellt auch eine praktische Methode zur Umsetzung in der Kita vor (3+1 Körbe). Den kompletten Vortrag und die Präsentation finden Sie auf unserer Lernplattform.
Videoberatung: Mit Stärke statt Macht deeskalieren
Wie können Erwachsene in Konfliktsituationen mit Kindern präsent bleiben – ohne Druck, Drohung oder Machtausübung? Welche Haltung ermöglicht es, deeskalierend zu wirken, ohne die eigene Position aufzugeben? Der Ansatz der Neuen Autorität, unter anderem entwickelt von Haim Omer, greift genau diese Fragen auf und liefert konkrete Instrumente. Grundlage bilden dabei systemische Haltungsaspekte, bedürfnisorientierte Grundannahmen und Elemente des Gewaltlosen Widerstandes.
In unserer Videoberatung am 24.11.2025 um 16:30 Uhr wird Rebecca Giersch – systemische Organisationsberaterin und Coachin mit dem Schwerpunkt sichere und wertschätzende Beziehungen (https://rebecca-giersch.de/) – den Ansatz der Neuen Autorität für den Kita-Alltag vorstellen.
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Videoberatung: Stress als Ursache für Fehlverhalten
Stress ist ein alltägliches Problem in der Berufs- und Arbeitswelt. Pädagogische Fachkräfte sind jedoch in besonderem Maße Belastungen in ihren Einrichtungen ausgesetzt. Diese zeigen sich beispielsweise durch Lärm und ungünstige Arbeitsbedingungen, andauerndes Multitasking, komplexe Anforderungen und Personalmangel. Dauerstress wirkt sich dabei sowohl auf die Gesundheit der Fachkräfte als auch auf die pädagogische Qualität aus. Um ihre Gesundheit und Freude am Beruf zu erhalten und Fehler durch Stress zu reduzieren, müssen pädagogische Fachkräfte daher nicht nur für Kinder sorgen, sondern auch für sich selbst.
Katja Ludwig begleitet als Coach Veränderungsprozesse in sozialen Organisationen und ist Vertretungsprofessorin für den Studiengang Sozialmanagement an der Fachhochschule Erfurt. Sie ist außerdem Coach für autogenes Training (https://katja-ludwig-coaching.de/). Am 17.09.2025 von 16:00 – 17:30 Uhr können Sie in unserer Videoberatung mit ihr in den Austausch zum Thema „Stress als Ursache für Fehlverhalten“ gehen.
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Zwischen Macht und Mitbestimmung
Adultismus ist eine Diskriminierungsform. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort „adult“ (Erwachsener) und der Endung „-ismus“ (Beschreibung eines gesellschaftlich etablierten Machtsystems) ab und beschreibt das ungleiche Machtverhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern allein aufgrund des Lebensalters, das sowohl eine Diskriminierung von Kindern in vielen Lebensbereichen als auch eine Vernachlässigung ihrer Perspektive zur Folge hat. Erwachsene handeln in der Regel machtvoll, da sie davon ausgehen, dass sie mehr Wissen, mehr Erfahrung und mehr Autorität besitzen und deswegen annehmen, über die Bedürfnisse der Kinder hinweg bestimmen zu können.
Auch pädagogische Beziehungen und die damit verbundenen Interaktionen zwischen Fachkräften und Kindern sind häufig (noch immer) machtasymmetrisch. Kinder erleben durch Adultismus täglich z.B. Abwertung, Fremdbestimmung, Stigmatisierung oder Missachtung – sei es in Sprache, Regeln oder Strukturen. Dies wirkt sich nicht nur auf das individuelle Wohlbefinden, sondern auch auf gesellschaftliche Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit aus.
Mehr über die Formen von Macht im Kita-Alltag erfahren Sie in unseren Lernangeboten.
Videoberatung: Adultismus im Kita-Alltag
TERMINVERSCHIEBUNG: Die Videoberatung findet am 16.7. statt!
In Kitas wird gelingende Partizipation besonders in einer respektvollen, dialogbereiten Haltung der Fachkräfte sichtbar. Kritisch auf unsere Macht als Erwachsene und den Entscheidungsspielraum von Kindern zu blicken, heißt vor allem auch unsere Kommunikationsmuster zu reflektieren und so anzupassen, dass wir Kindern auf Augenhöhe begegnen. Daher ist es wichtig, sich als Fachkraft mit Adultismus als Diskriminierungsform gegenüber Kindern auseinanderzusetzen.
In unserer nächsten Videoberatung am 16.07. um 16:00 Uhr mit Philip Meade werden die Teilnehmenden für machtvolles pädagogisches Handeln und die Gewalt von Sprache sensibilisiert. Als Sozialpädagoge und mit einem Masterabschluss in Children’s Rights setzt er sich aktiv für die Rechte von Kindern ein (https://kinderrechte-konkret.de/).
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Haltungskonflikte: Was haben Werte damit zu tun?
Ein Haltungskonflikt bezieht sich immer auf persönliche Werte und kann (Arbeits-)Beziehungen dauerhaft belasten, vor allem wenn Wertvorstellungen die Professionalität überschatten. In pädagogischen Teams treten häufig Generationenkonflikte, eine besondere Form der Haltungskonflikte, auf. Besonders Themen wie Arbeitszeitgestaltung, Nachhaltigkeit, Selbstorganisation, Führungsstile, Digitalisierung und Kommunikation sorgen zwischen „Älteren“ und „Jüngeren“ Fachkräften für Spannungen.
Hierbei ist es zunächst entscheidend zu erkennen, dass jede Generation wertvolle Ressourcen, Perspektiven und Haltungen mitbringt. Gleichzeitig hat jede Generation ihre eigenen blinden Flecken, die ein Unverständnis für Überzeugungen von Kolleg*innen erzeugen können. Haltungskonflikte können vermieden werden, in dem verschiedene Perspektiven und Werte benannt, anerkannt und sinnvoll genutzt werden.
Wichtige Leitfragen für pädagogische Teams sind daher: Was brauchen wir, damit wir gut zusammenarbeiten können? Welche anderen Vorstellungen zu dem Thema sind möglich?
Die ausführlichen Impulse zu dem Thema finden Sie hier.
Projekt-Präsentation auf dem DJHT
Vom 13. bis 15. Mai 2025 waren wir mit dem Bundesverband der Volkssolidarität auf dem 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT).
In unserer Projektpräsentation am 14. Mai stellte das Projektteam gemeinsam mit Projektpartnern aus Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Inhalte, Ziele und bisherigen Erfahrungen aus dem Projekt „Lasst uns drüber reden!“ vor. Kitaleitungen und Trägervertretungen der Volkssolidarität berichteten aus erster Hand über die Umsetzung in ihrer Praxis und von ersten spürbaren Erfolgen.
Einen ausführlichen Bericht zur Messe und zur Präsentation von unserer Kollegin Dr.in Sophie Koch finden sie hier.
Videoberatung: Haltungskonflikte im Team
Im Fokus dieser Videoberatung stehen die Haltungen und Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen. Wie wirken sich diese auf die Teamdynamik und Arbeitsatmosphäre in der Kita aus? Die Teilnehmenden erhalten praktische Tipps und Werkzeuge für den Kita-Alltag, um die Zusammenarbeit und Kommunikation in diversen Teams zu verbessern und tauschen sich über konkrete Herausforderungen aus.
Am 22.05. um 17:00 Uhr wird die Videoberatung von Bianca Hoffmann durchgeführt. Sie ist systemische Coachin und hat langjährige Erfahrung als Erzieherin, Kita-Leitung, Fachberatung und in der Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte (https://praxis-kita.com/).
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Verhaltensampel: Welches Handeln ist grenzverletzend?
Im Rahmen unseres Projektes „Lasst uns drüber reden!“ fand am 18.03.2025 die zweite Videoberatung statt. Der interaktive Impulsvortrag von Wibke Hansen führte alle Teilnehmenden in den Umgang mit verletzendem Verhalten anhand der Interventions- und Reflexionsmethode der Verhaltensampel ein. Wenn es um grenzüberschreitendes Verhalten gegenüber Kindern geht, haben die meisten Fachkräfte klare Vorstellungen davon, was gar nicht geht und was pädagogisch korrektes Handeln ist. Der gelbe Bereich hingegen ist häufig eine Grauzone, über die im Team intensiv gesprochen werden muss. Im Rahmen der Videoberatung haben die Teilnehmenden Beispiele für die Ampelfarben gesammelt und mehr über die Theorie die hinter der Ampel steckt, erfahren.
Den Kita-Teams im Projekt steht die Präsentation und die Aufzeichnung wie gewohnt auf unserer Lernplattform zur Verfügung.
Videoberatung: Verletzendes Verhalten
Fehler in der pädagogischen Arbeit sind normal und entstehen oft durch Stress oder Überforderung. Verletzendes Verhalten gegenüber Kindern, besonders im Kontext des Kinderschutzes, muss jedoch aufgearbeitet werden. Dies erfordert nicht zwingend Leitungshandeln, sondern kann durch eine offene Teamkommunikation gelöst werden. Dafür ist ein gemeinsames Verständnis von grenzüberschreitendem Verhalten essenziell. Die Verhaltensampel bietet hier eine bewährte Methode, um pädagogisch kritisches Verhalten sichtbar zu machen und zu besprechen. Sie kann auch als Grundlage für Teamdiskussionen nützlich sein.
Am 18.03.2025 um 17 Uhr stellt Wibke Hansen die Verhaltensampel vor und diskutiert Praxisbeispiele. Sie war Teil des Paritätischen Pilotprojekts „Verhaltensampel“.
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Feedback: Wahrnehmung und Wirkung
Am 20.01.2025 führte Rebecca Giersch ins Thema „Wie sage ich es dir? – Wertschätzendes Feedback im Team etablieren“ ein. Über 140 Fach- und Leitungskräfte aus verschiedenen Kitas der Volkssolidarität nutzten das digitale Weiterbildungsangebot.Wir danken Rebecca Giersch für diesen gelungenen Vortrag und anregenden Austausch.
Wir haben erfahren, dass die Struktur, an der wir uns bei der Formulierung eines Feedbacks orientieren können, auf drei Elementen basiert: Wahrnehmung, Wirkung und Wunsch. Sie ermöglicht eine klare, sachliche und respektvolle Kommunikation über eigene Beobachtungen, deren Auswirkungen und gewünschte Veränderungen. Der Feedback empfangenden Person wird dadurch die Möglichkeit gegeben, sich selbst aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.
Den Kita-Teams im Projekt steht die Präsentation und die Aufzeichnung auf unserer Lernplattform zur Verfügung.
Videoberatung: Feedback
Wie sage ich es dir? Feedback ist ein zentrales Element zum Aufbau von Vertrauen, jedoch oft schwierig in der Praxis umzusetzen. Es erfordert klare Rahmenbedingungen und vor allem Überwindung, da es biographisch oft mit schlechten Bewertungen und beschämenden Erfahrungen verknüpft ist. Außerdem spielen Emotionen und Bedürfnisse bei Feedback eine größere Rolle, als im Arbeitsalltag üblicherweise berücksichtigt wird.
Am 20.01.2025 um 16:30 Uhr wird Rebecca Giersch, systemische Organisationsberaterin und Coachin (https://rebecca-giersch.de), in einer Videoberatung aufzeigen, wie wertschätzendes Feedback erfolgreich in Teams etabliert werden kann. Nach dem Vortrag bietet eine Austauschrunde Gelegenheit, konkrete Praxisbeispiele zu diskutieren.
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Danke und schöne Feiertage
Das Projekt-Team von Lasst uns drüber reden! möchten allen Beteiligten für die Zusammenarbeit im ersten Projekt-Jahr danken! Danke an alle Fach- und Leitungskräfte für die aktive Teilnahme an unseren Angeboten, für den Mut sich auf Veränderungen einzulassen und für die offene Kommunikation. Danke an alle Referent*innen für die professionelle und individuelle Prozessbegleitung der Kita-Teams und die anregende Gestaltung der Workshops. Danke an alle Trägervertretungen und externe Berater*innen für den fachlichen Austausch und den Perspektivwechsel. Danke an den Volkssolidarität Bundesverband e. V. für das Ermöglichen des Projektes und Unterstützen des Kulturwandels in der Kindertagesbetreuung. Danke an alle Interessierte, die uns auf diesem Weg folgen und sich inspieren lassen möchten.
Wir wünschen allen fröhliche Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in 2025!
Team-Workshops gestartet
Seit Ende Oktober finden die ersten Team-Workshops in den Kitas statt. Im Rahmen des Projektes nimmt jede Kita an drei zweitägigen Workshops mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten teil. Der erste Workshop soll die Fachkräfte und Leitungen dafür sensibilisieren, wie sie im Team kommunizieren und wie mit verletzendem Verhalten gegenüber Kindern umgegangen wird. Die eigene Fehlerkultur steht im Fokus der Auseinandersetzung. Ziel ist es, eine Kultur des Hinschauens zu etablieren. Hierzu wird das Feedbackgeben und -nehmen geübt und gemeinsam mit den Dozierenden eine Methode zur Förderung der konstruktiven Kommunikation erarbeitet. Diese soll bis zum nächsten Workshop im Kita-Alltag erprobt werden.
Webseite und Moodle sind online
Zukünftig finden Sie alle Informationen rund um das Projekt „Lasst uns drüber reden!“ auf unserer neuen Internetseite. Zudem haben alle am Projekt teilnehmenden Fach- und Leitungskräfte die Möglichkeit, sich auf unserer Lernplattform anzumelden. Hier werden Materialien aus den Workshops und Lerneinheiten rund um das Thema „Fehlerkultur“ in Kitas bereitgestellt.
Als teilnehmende Projekt-Kita können Sie sich über den Login Bereich anmelden.
1. Workshop für Kita-Leitungen
Unsere Workshop-Reihe geht los! Am 26. und 27.08.2024 haben sich alle Leitungskräfte der am Projekt teilnehmenden Kitas zu einem zweitägigen Workshop getroffen. Gemeinsam mit der Dozentin Christiane Lange haben sich die Kita-Leitungsteams mit dem eigenen Verständnis von Führen, der Begleitung von Veränderungsprozessen und der Entwicklung einer konstruktiven Fehlerkultur in ihren Teams auseinandergesetzt. Kollegiale Beratungssequenzen und das Erarbeiten von Bewältigungsstrategien vor allem im Umgang mit Konflikten zwischen Mitarbeitenden ergänzten die Agenda. Die erarbeiteten Inhalte und der Erfahrungsaustausch dienten als super Einstieg in die im Herbst startenden Team-Workshops.
